Übersicht

Grafik Demografischer Wandel
Quelle: IÖR Dresden

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel ist in der Region bis 2025 weniger durch einen Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet, sondern wird durch eine Veränderung der Altersstruktur bestimmt. Die Analyse der Bevölkerungsprognose (siehe unten) zeigt, dass insbesondere durch die Abnahme der Zahl der Einwohner im Alter zwischen 15 und 45 Jahren mit einem Fachkräftemangel aber auch mit einem Rückgang des Nachwuchses gerechnet werden muss. Ziel muss es deshalb sein, junge Familien in der Region zu halten bzw. weitere anzuziehen und die im deutschlandweiten Vergleich relativ hohen Geburtenzahlen beizubehalten.

Um diese Ziele zu erreichen wurden im Rahmen des EU-Projektes Via Regia Plus Handlungsfelder abgegrenzt, denen sich die Region verstärkt widmet:

Die entsprechenden Kernaussagen des Projektes lauten:

  • Ein ständiges Monitoring der Bevölkerungsentwicklung sowie regelmäßige Prognosen sind wesentliche Grundlagen, um
    • die tatsächliche der prognostizierten Entwicklung gegenüberzustellen und Trends frühzeitig zu erkennen,
    • sowohl die Bevölkerung als auch die Entscheidungsträger zu sensibilisieren
  • Für die Gewinnung von Fachkräften sind neben der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen eine hohe Lebensqualität und Familienfreundlichkeit im Wettbewerb der Regionen immer wichtiger.
  • Die vorhandenen Potentiale der Region müssen als Standortvorteil herausgestellt und besser kommuniziert werden.
  • Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der Region führt zu deutlichen Synergieeffekten und verbessert die Nachfrage.

Hinweis: Das Projekt wurde im Rahmen des EU-Projektes Via Regia Plus erarbeitet und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. 

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Bevölkerungsprognose 2009 - 2025

In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung wurde erneut eine kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung für die Region 2009 bis 2025 erarbeitet, die folgende Ergebnisse enthält:

  • insgesamt konstante bis gering wachsende Einwohnerzahl in der Region allerdings räumlich differenziert

  • Veränderungen in der Altersstruktur der Bevölkerung v. a. durch Zunahme des Geburtendefizits und der Alterung

    • Reduzierung der Zahl der Kinder unter 6 Jahren um 3.000 auf 36.800 im Jahr 2025
    • Abnahme der Zahl der Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren von 136.500 auf 118.700 Personen
    • deutliche Zunahme der Altersgruppe der ab 75-Jährigen um 31.200 Personen auf knapp 98.000 Menschen

Bevölkerungsmonitoring der Erlebnisregion Dresden

In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung wurde ein Monitoringsystem zur Bevölkerungsentwicklung entwickelt um die tatsächliche der prognostizierten Entwicklung gegenüberzustellen und Trends frühzeitig zu erkennen. Es wird jährlich fortgeschrieben.

Hinweis: Das Projekt wurde vom Sächsischen Staatsministerium des Innern nach FR Regio gefördert.




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